CSS

Bug in Drupal 6.19 beschädigt Layout von Websites

Ein unangenehmer Fehler kann nach dem Update einer Website, die unter Drupal 6 läuft, auftreten. Die Version 6.19 hat Probleme mit CSS-Dateien, die nicht im UTF-8-Format gespeichert wurden. Bei aktivierter CSS-Optimierung (unter "Einstellungen >> Leistung >> CSS-Dateien optimieren") kann es passieren, dass CSS-Dateien von Modulen nicht hinzugefügt werden und in der ausgelieferten CSS-Datei fehlen. Das kann dann zu einer verunstalteten Website führen. Um den Fehler zu beseitigen, gibt es mehrere Möglichkeiten:

1. CSS-Optimierung deaktivieren. Das ist aber immer dann problematisch, wenn die Zahl der zu ladenden CSS-Dateien 31 übersteigt. Dann kann der Internet Explorer diese nicht mehr laden und stellt die Seite ohne CSS dar. Dieser Bug tritt mindestens noch bis zur Version 8 des Internet Explorer auf.
2. Betroffene CSS-Dateien in UTF-8-Format konvertieren. Dazu lädt man diese einfach in einen geeigneten Texteditor (z.B. PSPadPro). Beim Laden zeigt dieser die aktuelle Codierung an. Unter "Format" kann man diese dann auf UTF-8 umstellen und die Datei wieder speichern. Das ist bei einer größeren Zahl von Modulen mit eigenen CSS-Dateien allerdings etwas mühsam.
3. Der sicherste Weg ist ein Update auf die seit kurzem verfügbare Version 6.20 von Drupal. Hier wurde der Fehler behoben.

Wer noch eine ältere Drupal-Version im Einsatz hat, ist von diesem Fehler nicht betroffen und solte die Version 6.19  überspringen.

 

Taxonomy-Begriffe verstecken

Nicht immer möchte man die Taxonomy-Begriffe (Taxonomy Terms) oberhalb einer Node angezeigt bekommen. Im konkreten Fall, hatte ein Inhaltstyp zwei solcher Vokabulare. Dabei sollten die Begriffe des einen Vokabulars über der Node erscheinen, die des anderen jedoch nicht. Leider gibt es erst ab Drupal 7  eine Steuerung für die Taxonomy-Begriffe. Bis dahin muss man entweder auf spezielle Module zurückgreifen , das Template ändern oder die Anzeige mit Hilfe von CSS unterbinden. Das Modul Taxonomy Hide ist eine Möglichkeit die Sichtbarkeit von Taxonmy Terms zu beeinflussen. Es bietet für jedes Vokabular einen Schalter, um die Ausgabe der Begriffe zu unterdrücken. Diese Einstellung gilt dann allerdings für alle Inhaltstypen, denen dieses Vokabular zugeordnet ist.

Wie sieht meine Webseite in anderen Browsern aus?

Eine Webseite ist eine Webseite. Sie liegt auf einem Server (in der Regel) und es wird eine Version aufgerufen, weltweit. Oder?

Browser ist  nicht gleich Browser. Wer Microsoft Windows auf seinem Rechner hat, bekommt den Internet Explorer praktischerweise gleich mitgeliefert. Aber welche Version? Ältere Rechner haben oft noch den Internet Explorer 6.0, neuere die Versionen 7 oder 8. Und jede dieser Versionen stellt Internetseiten anders dar.

Apple/Mac-Benutzerbenutzen gerne Safari. Aber auch hier kann der Internet Explorer installiert werden. Mac-, Windows und Linux-Benutzern steht der Firefox in unterschiedlichen Versionen zur Verfügung. Und dann gibt es noch Opera, Google Chrome und unzählige andere mehr oder weniger aktuelle Browser.

Tja, und ein und dieselbe Seite sieht auf jedem Browser und unter jedem Betriebsystem und auf jedem Bildschirm etwas anders aus ...

Screenshot der Vorschaubilder für diverse BrowserFür den Webseitenbesitzer und für den Webseitenentwickler eine echte Herausfordernung: Aus ihren Seiten das Beste herausholen. Dazu muss man sich allerdings erst einmal einen Überblick verschaffen, wie die Seite in den unterschiedlichen Browsern aussieht. Und weil man sich nicht alle gängigen Browser installieren kann, gibt es dafür u.a. den kostenlosen Dienst von browsershots.org. Hier kann man eine Webseitenadresse visuell überprüfen und dabei bis zu 68 verschiedene Browser auf unterschiedlichen Betriebssystemen auswählen. Nach kürzerer oder auch längerer Wartezeit, je nachdem, wie stark browsershots.org gerade besucht wird, erscheinen schon die ersten Vorschaubilder. Jetzt kann man sehen, wo es "klemmt" und dann geht's an die Feinarbeit.

An dieser Stelle sei nur kurz auf die Möglichkeit der Browserweichen per CSS verwiesen, wie z.B. bei SelfHTML beschrieben. Was man damit alles anstellen kann, kommt in einem späteren Beitrag ...

 

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