Drupal6
"(Nicht überprüft)" in Drupal-Kommentaren entfernen
Die meisten Blogs gestatten es ihren Besuchern, dass man Kommentare schreiben kann ohne sich dafür anzumelden. Das geht auch bei Kommentaren auf einer Drupal-Webseite. Allerdings wird dann hinter dem Namen des Kommentarautors stets ein "(nicht überpüft)" angehängt. Dieser Text erscheint auch in der Liste der neuesten Kommentare, wenn man den entsprechenden Block aktiviert hat.
Schön ist dieser Eintrag nicht und bis einschließlich Drupal 6 gibt es auch für den Admin keinen Schalter, um ihn loszuwerden. Ab Drupal 7 kann man immerhin in den Theme-Einstellungen die Anzeige des User-Status' deaktivieren, womit der Text verschwindet. Bei früheren Drupal-Versionen muss man dagegen mehr oder weniger aufwändige Eingriffe in der PHP-Dateien des Themes vornehmen (Achtung: Bitte niemals die Drupal-Core-Dateien oder die Dateien der mitgelieferten Themes ändern, sondern immer eine Kopie des Themes in ../sites/all/themes erstellen und diese anpassen!).
Eine andere Lösung gibt es für Drupal 6 (und 7), in Form des Moduls Submitted By. Damit kann man, in Verbindung mit dem Token-Modul, die gesamte Zeile die unterhalb eines Kommentares (aber auch einer Node!) erscheint nach belieben gestalten. Wer schon mit dem Token-Modul gearbeitet hat, wird keine Schwierigkeiten haben, seine Autorenzeilen anzupassen.
Und so gehts:
Von Joomla 1.0.x zu Drupal 6 wechseln
Joomla 1.0.x ist nun ja doch schon ziemlich in die Jahre gekommen und ein Upgrade einer Kundenseite auf Joomla 1.6 war eigentlich dringend angeraten. Aber da man mit Joomla nicht mehr richtig zufrieden war, sollte ein Wechsel zu Drupal geprüft werden. Das Ergebnis läßt sich mit einem Satz zusammenfassen: Es geht, ist auch gar nicht schwer, macht aber einige Arbeit.
Die Joomla-Installation war nicht besonders komplex, enthielt aber neben zahlreichen Artikeln in verschiedenen Sektionen und Kategorien eine Bildergalerie, einen Newsletter und diverse Webformulare. Für die Migration der User und Inhalte zu Drupal kam das Drupal-Modul "Joomla-to-Drupal Converter" zum Einsatz. Damit lassen sich alle User und Inhalte (auch der static content) nach Drupal migrieren. Die Bezeichnungen der Joomla-Sektionen und -kategorien werden dabei in einem Taxonomy-Vokabular abgebildet. Allerdings gibt es einige Fallstrick über die man stolpern kann, die sich aber bei richtiger Vorbereitung leicht meistern lassen.
Und so geht's:
Bug in Drupal 6.19 beschädigt Layout von Websites
Ein unangenehmer Fehler kann nach dem Update einer Website, die unter Drupal 6 läuft, auftreten. Die Version 6.19 hat Probleme mit CSS-Dateien, die nicht im UTF-8-Format gespeichert wurden. Bei aktivierter CSS-Optimierung (unter "Einstellungen >> Leistung >> CSS-Dateien optimieren") kann es passieren, dass CSS-Dateien von Modulen nicht hinzugefügt werden und in der ausgelieferten CSS-Datei fehlen. Das kann dann zu einer verunstalteten Website führen. Um den Fehler zu beseitigen, gibt es mehrere Möglichkeiten:
1. CSS-Optimierung deaktivieren. Das ist aber immer dann problematisch, wenn die Zahl der zu ladenden CSS-Dateien 31 übersteigt. Dann kann der Internet Explorer diese nicht mehr laden und stellt die Seite ohne CSS dar. Dieser Bug tritt mindestens noch bis zur Version 8 des Internet Explorer auf.
2. Betroffene CSS-Dateien in UTF-8-Format konvertieren. Dazu lädt man diese einfach in einen geeigneten Texteditor (z.B. PSPadPro). Beim Laden zeigt dieser die aktuelle Codierung an. Unter "Format" kann man diese dann auf UTF-8 umstellen und die Datei wieder speichern. Das ist bei einer größeren Zahl von Modulen mit eigenen CSS-Dateien allerdings etwas mühsam.
3. Der sicherste Weg ist ein Update auf die seit kurzem verfügbare Version 6.20 von Drupal. Hier wurde der Fehler behoben.
Wer noch eine ältere Drupal-Version im Einsatz hat, ist von diesem Fehler nicht betroffen und solte die Version 6.19 überspringen.
Deutsche Sprachdateien für Drupal-Modul Author Taxonomy
Das Modul Author Taxonomy setzen wir gelegentlich bei Webprojekten ein. Da es bisher keine deutsche Sprachdatei gab, haben wir es schnell selber übersetzt. Die beiden po-Dateien haben wir dem Autor des Moduls zur Verfügung gestellt, so dass sie vielleicht beim nächsten Release im Paket enthalten sind. Bis dahin stellen wir Sie hier zum Download zur Verfügung.
Verbesserte Inhalteverwaltung mit Content Management Filter
So richtig gut ist die Inhalteverwaltung bei Drupal bisher nicht gelöst. Von Haus aus gibt es lediglich die Möglichkeit Inhalte nach Inhaltstyp, Status, Kategorie (d.h. Taxonomy) und gegebenfalls noch Sprache zu filtern. Daneben gibt es natürlich noch eine Inhaltssuche, um Artikel wiederzufinden. Wichtige Filterfunktionen fehlen dagegen, z.B. nach Autor oder Benutzerstatus und auch die Kommentare bleiben außen vor.
Das Modul Content Management Filter bietet diese zusätzlichen Möglichkeiten. Neben den Standardfiltern bietet es zusätzlich das Filtern nach
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